Keine Politik auf dem Fuszballplatz?!

Die Gründung von Marienthal United wurde notwendig, weil Leute, die keinen Bock auf Nazis und andere rassistische Spinner haben, eine vernünftige Möglichkeit zum Fuszballspielen suchten. Allein mit dieser Position nimmt man als ostdeutscher Fuszballverein eine Sonderrolle ein, die einen zur Zielscheibe zahlreicher Anfeindungen macht. United ist der Zeckenverein, das Jewnited, der Kanakenverein und der Antifaclub. Und allein die Abneigung mit der unserem Verein immer wieder begenet wird, zeigt uns, wie politisch unser Ansinnen ist.
Wer da noch behauptet, dasz Fuszball nichts mit Politik zu tun hat, macht sich selbst etwas vor. Der Fuszballplatz ist eben kein unpolitischer Ort. Was andere Vereine allerdings von United unterscheidet ist, dasz dort Diskriminierung geduldet wird. Damit bieten diese Vereine – ob sie es wollen oder nicht – menschenverachtenden Meinungen eine Plattform. Aus der Politik kommt also kein Verein heraus. Deshalb machen wir mit United eine Politik, die Miszstände aufzeigt.

Refugees Welcome – United We Stand

Das Team von Marienthal United hat für die Saison 2013/14 einen Trikotsponsor gefunden, der dem Verein die Gestaltung des Brustaufdrucks selbst überlässt. Wir möchten diese Gelegenheit nutzen, um der deutschen Asylpolitik zu widersprechen und – insbesondere vor dem aktuellen Hintergrund von 1.500 sogenannten Bürgern bei einem Fackelmarsch gegen die Flüchtlingsunterkunft in Schneeberg – zeigen, dass wir die Solidarisierung mit Flüchtlingen für die bessere Praxis halten.
Alle Fans, Symphatisanten, Freundinnen und Freunde haben daher nun erstmals die Möglichkeit ein Original-Trikot der United-Superhelden zu erwerben. Mit diesem kann man dann nicht nur seine Symphatien zum coolsten Kreisklasseclub südlich von Leipzig zum Ausdruck bringen, sondern obendrein ein geschmeidiges „Fuck you!“ in Richtung der fremdenfeindlichen Ureinwohner.

Love Football – Hate Racism

Am 2. August 2013 stieg endlich das lang ersehnte Freundschaftsspiel zwischen der SG 48 Schönfels und Marienthal United 08. Anlass waren diverse Vorkommnisse rassistischer Art, die beide Vereine in der Vergangenheit immer wieder heimsuchten. Um also vereint ein Zeichen gegen Rassismus, Intoleranz und volksdeutsches Idiotentum zu setzen, fand an diesem Tag zunächst ein Spiel auf dem Sportplatz in Schönfels gegeneinander und anschließend eine Party in der Battlezone in Zwickau miteinander statt.

United Colours – Antifa-Streetsoccer-Cup

Fuß­ball ist die meist­ver­brei­te­te Sport­art der Welt und ge­hört uns allen! Jeder hat das Recht, frei und ohne Angst Fuß­ball zu spie­len, zu schau­en und über ihn zu reden. Mit dem Street­soc­cer-​Cup in Zwi­ckau wol­len wir un­se­rer Bot­schaft von To­le­ranz, In­te­gra­ti­on und Cou­ra­ge Aus­druck ver­lei­hen. Gleich­zei­tig ver­ste­hen wir die Ver­an­stal­tung als fried­li­chen Pro­test gegen Ras­sis­mus, Fa­schis­mus, An­ti­se­mi­tis­mus, Se­xis­mus und Ho­mo­pho­bie! Ihr seid herz­lich ein­ge­la­den!

Love Sports – Hate Neonazism

Marienthal United 08 unterstützt die Initiative gegen Nazigewalt im Fußball. »Love Sports – Hate Neonazism« ist eine überregionale Kampagne zur Förderung alternativer Fußballklubs, gegen rechte Gewalt und Rassismus. Hintergrund sind regelmäßige Neonaziattacken vor allem auf Klubs und Fans, die sich offen gegen Rechts engagieren.
„Wir sind der Meinung gerade Teamsport fördert gesellschaftliche Integration und politische Willensbildung. In den Mannschaften wird zusammen gespielt und Gesellschaft im Kleinen gelebt. Wir haben in den vergangenen Jahren in verschiedenen Städten eigene Vereine gegründet, die wir als Alternativmodell zum herkömmlichen deutschen Sportverein verstanden wissen wollen. Integration und der Spaß am Spiel stehen bei uns im Vordergrund, einen ausgrenzenden Leistungswahn lehnen wir ab“, heißt es in dem gemeinsamen Aufruf.



RSS-Feed abonieren!|United auf Facebook!|Zum Baumhaus!|Refugees Welcome!|Schreibt uns!
Marienthal United News Club Team Action Saison Ground Fans