Himmel Sakra

26.04.15: MARIENTHAL UNITED – Fortschritt Lichtenstein II 1:0

Damals, vor langer, langer Zeit, in einer weit, weit entfernten Welt vor mindestens 48 Stunden, trafen auf dem tau-feuchten rasengrün des Ernst-Grube-Baufeldes mit angehängtem Fuszballplatz zwei Teams, spielberechtigt in der 1. Kreisklasze Staffel II des Sächsischen Fuszballverbandes aufeinander, die man so in der Rückrunde der Saison 14/15 noch nicht gegeneinander hatte spielen sehen. Weil sie bis dahin in der Rückrunde noch nicht gegeneinander gespielt hatten. Klar so weit. Nun begab es sich an jenem schicksalshaften Sonntag, dasz sich ein junger Mann, den alle nur Vetter Sven nannten, bereiterklärte, dieses Spiel in der Funktion eines Schiedsrichters zu leiten. So kam es denn nun dazu, dasz als der kleine Zeiger meiner Armbanduhr die 3 und der grosze die 12 erreichte, das Spiel angepfiffen werden konnte.

So gleich stürmten beide Mannschaften aufeinander ein und versuchten nun in der Folge, das kunstledrig-runde Spielgerät in der Stahlkonstruktion des Gegners an den jeweiligen Enden des Spielfeldes, welches ein Torwächter beschützte, unterzubringen. Da dies aber zumindest während der ersten Halbzeit nicht gelang, einigte man sich non-verbal darauf, nach einer 15-minütigen Verschnaufpause erneut die Stollen zu kreuzen und in einem erneut 45 minütigen Duell den Sieger zu ermitteln. Abermals leitete der Vetter diesen Kampf. Es sollte jedoch bis zur 42. Minute dieser 2. Hälfte dauern, bis sich der braun-weisze Jonny den Ball erkämpfte und mit einem gewieften Schlenzball selbigen über die Köpfe der fortschrittlichen Lichtensteiner Abwehrrecken sowie ihres reaktionsarmen Torwächters ins Tor beförderte. Grosze Freude ergriff nun die umstehenden Marienthaler samt Rand-Sympathisanten, die ihrer Entzückung durch lautes Jubelgeschrei Ausdruck verliehen! Und so wird es nun auf ewig in den Annalen der Zwickauer Sportgeschichtsschreibung stehen, dass an jenem Sonntag, dem 116. Tag des gregorianischen Kalenders des Jahres 2015 die braun-weiszen Marienthaler den Platz als glückliche Sieger gegen die fast ebenbürtigen Lichtensteiner verlieszen. „Gut so und recht so!“ denkt der Schreiber und endet an dieser Stelle seine Aufzeichnung. In nomine Marienthal, et Mannschaft et Spiritus Jonny. UNITED!




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